Mittwoch, 21. September 2016

Mittwoch, 21.09.2016

Ich stürze mich heuze früh wieder in die Altstadtgassen von Triest. Triest ist Rollerstadt, so hetze ich mit den Rollern hier um die Wette von Ampel zu Ampel. Nachdem ich genug vom Stadtgewimmel habe, geht meine Tour dann gegen Mittag weiter.
Erst muß ich mich durch 10km Vorstadt kämpfen, um dann am Parenzana anzukommen. Der Parenzana ist wieder eine ehemalige Eisenbahntrasse, die zur Fahrradstrecke umgebaut wurde. Gleich am Anfang fahre ich in Slovenien ein. Die Strecke ist hier wirklich gut ausgebaut und großteils asphaltiert. Ein Teil der Strecke verläuft direkt auf der Ufermauer am Meer, hier entlanzubrausen macht unglaublich Laune. Nach 35km lasse ich dann Slovenien hinter mir und fahre in Kroatien ein (womit ich mir meinen Blogtitel erstmal verdient hätte).
Ab hier gibts nur noch Schotterpiste, teilweise weiche ich auf eine parallel verlaufende Straße aus, auf Dauer ist der Schotter ganz schön mühselig zu fahren. Auf der Strecke treffe ich dann 2 Kroaten, die mir empfehlen in Groznian Halt zu machen. Das mache ich dann auch, nach 72km komme ich dann in Groznian an und bin bis hier wieder auf 300m Höhe hochgeklettert. Groznian ist ein superkleines ovales Dorf aus mittelalterlichen Häusern, die mit Efeu und Wein überrankt sind, einfach nur zauberhaft. Trotz das, das Dorf so klein ist, gibt es unglaublich viele Ecken und Gäßchen zu entdecken.
Hier haben sich einige Künstler niedergelassen mit Galerien und Keramikläden. Unterkunft finde ich in einem Zimmer in einem Ristorante. Von der Dachterasse vor meinem Zimmer habe ich einen genialen Blick über die Dächer ins Tal.
Hier kann man sichs wirklich gut gehen lassen.  Und das Internet funktioniert hier auch endlich.

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