Bilder, Bilder ....
Eine Auswahl von noch mehr Bildern von der Tour aus meiner digitalen Dunkelkammer gibt es unter:
Flickr Album --Alpe-Adria Radtour 2016--
Montag, 17. Oktober 2016
Freitag, 7. Oktober 2016
Freitag, 07.10.2016
Heute früh geht es mit dem Bus um 7:00 Uhr nach Zagreb, das übliche Kaffeegeld an den Busfahrer klappt perfekt.
Wie gut das hier alle Kaffee trinken. Um 9:30 Uhr bin ich dann in Zagreb.
Bis zum Einchecken in das Hostel, das ich gestern abend schon vorgebucht hatte, hab ich also noch Zeit.
Und so geht es erstmal auf eigene Faust durch die Innenstadt, immer den dicken Wikipedia Einträgen in meiner GPS App nach.
Leider muß ich zugeben, das ich von Zagreb vorher noch nicht allzu viel wußte, und bin jetzt sehr positiv angetan, was ich von der geschichtsträchtigen Stadt hier zu sehen bekomme. Da sollte ich mich wirklich im Nachhinein noch ein bißchen belesen.
Um 14 Uhr checke ich dann ins "Dots Hostel" ein. Wirklich sehr empfehlenswert, super freundliches Personal, die mich gleich mit Tips für die weitere Besichtigung versorgen.
So geht mein Rundtrip dann weiter über die sehnswerten Plätze, die Oberstadt mit Markusplatz und Parlament, weiter zur langen Kneipenmeile und zur Kathedrale.
Somit ist mein letzter Urlaubstag in Kroatien schnell verflogen. Morgen früh gehts dann per Zug zurück nach Deutschland.





Heute früh geht es mit dem Bus um 7:00 Uhr nach Zagreb, das übliche Kaffeegeld an den Busfahrer klappt perfekt.
Wie gut das hier alle Kaffee trinken. Um 9:30 Uhr bin ich dann in Zagreb.
Bis zum Einchecken in das Hostel, das ich gestern abend schon vorgebucht hatte, hab ich also noch Zeit.
Und so geht es erstmal auf eigene Faust durch die Innenstadt, immer den dicken Wikipedia Einträgen in meiner GPS App nach.
Leider muß ich zugeben, das ich von Zagreb vorher noch nicht allzu viel wußte, und bin jetzt sehr positiv angetan, was ich von der geschichtsträchtigen Stadt hier zu sehen bekomme. Da sollte ich mich wirklich im Nachhinein noch ein bißchen belesen.
Um 14 Uhr checke ich dann ins "Dots Hostel" ein. Wirklich sehr empfehlenswert, super freundliches Personal, die mich gleich mit Tips für die weitere Besichtigung versorgen.
So geht mein Rundtrip dann weiter über die sehnswerten Plätze, die Oberstadt mit Markusplatz und Parlament, weiter zur langen Kneipenmeile und zur Kathedrale.
Somit ist mein letzter Urlaubstag in Kroatien schnell verflogen. Morgen früh gehts dann per Zug zurück nach Deutschland.





Donnerstag, 6. Oktober 2016
Mittwoch, 05.10.2016
6:00 heißt es heute aufstehen. Mein Bus geht 8 Uhr nach Plitvice vom Hafen hier unten ab und ich muß bis dahin alles zusammenräumen. Zelt abbauen, Fahrrad bepacken, wenns geht noch was essen, die paar km zum Hafen radeln und das wichtigste, den Busfahrer bestechen, damit er mein bepacktes Bike mitnimmt.
Das mit dem Bestechen klappt zum Glück prima. Geld für Kaffee meint er grinsend, na dann, dafür kann er auch in der Altsstadt Kaffee trinken.
Unterwegs geht es zuerst ein Stück an der Adria die Stercke entlang, die ich 2-3 Tage vorher mit dem Fahrrad gefahren bin. Die Bergkuppe wo ich Maxim, den Schweizer getroffen habe, das Restaurant in das ich mich vor den Regen geflüchtet habe, komisch das alles jetzt im Schnelldurchlauf zu sehen.
Unterwegs muß ich mehrmals umsteigen, ich weiß nicht ob sich mein Bestechungsgeld in der Busfahrergewerkschaft hier rumgesprochen hat, aber super wie die Busfahrer mir hier helfen, ich weiß nicht ob ich sonst rechtzeitig jeden Bus gefunden hätte.
Gegen 17:30 komme ich dann kurz hinter den Plitvicer Seen direkt vor einem Campingplatz an. Bereits beim Aussteigen aus dem Bus, wird mir klar bei den Temperaturen hier werde ich mit Camping nicht viel Spaß haben. Nachts gehen hier die Temperaturen in den Bergen bereits in die Frostgrade runter.
Also frage ich an der Rezeption nach einem Zimmmer und kriege zum Glück auch gleich eins, nicht ganz billig, aber nach den sommerlichen Temperaturen eben noch an der Adria im Süden, will ich mir hier nicht gleich Frostbeulen holen.
Donnerstag, 06.10.2016
Heute früh gehts mit dem Bus zum Nationalpark Plitvicer Seen, das sind nur 7km von hier bis dorthin, ich bin im Moment aber ausgesprochen radfaul.
Auszug einer Unterhaltung heute früh:
deutsche Touristin zum Busfahrer: Do you speak english?
Busfahrer: Yes
deutsche Touristin: Wir wollen nach Plitvice.
Busfahrer: Steigen Sie ein.
Nicht schlecht, wenn man englisch kann oder? :)
Zum Nationalpark kann man nicht viel sagen, einer der Orte die einen sprachlos zurücklassen.
Smaragdgrüne Seen, Wasserfälle ohne Ende, überall sprudelndes Wasser ...
Ich lass einfach ein paar Bilder sprechen, wenig genug.
Wie schnell der Tag hier verging, kann man sich vorstellen.






6:00 heißt es heute aufstehen. Mein Bus geht 8 Uhr nach Plitvice vom Hafen hier unten ab und ich muß bis dahin alles zusammenräumen. Zelt abbauen, Fahrrad bepacken, wenns geht noch was essen, die paar km zum Hafen radeln und das wichtigste, den Busfahrer bestechen, damit er mein bepacktes Bike mitnimmt.
Das mit dem Bestechen klappt zum Glück prima. Geld für Kaffee meint er grinsend, na dann, dafür kann er auch in der Altsstadt Kaffee trinken.
Unterwegs geht es zuerst ein Stück an der Adria die Stercke entlang, die ich 2-3 Tage vorher mit dem Fahrrad gefahren bin. Die Bergkuppe wo ich Maxim, den Schweizer getroffen habe, das Restaurant in das ich mich vor den Regen geflüchtet habe, komisch das alles jetzt im Schnelldurchlauf zu sehen.
Unterwegs muß ich mehrmals umsteigen, ich weiß nicht ob sich mein Bestechungsgeld in der Busfahrergewerkschaft hier rumgesprochen hat, aber super wie die Busfahrer mir hier helfen, ich weiß nicht ob ich sonst rechtzeitig jeden Bus gefunden hätte.
Gegen 17:30 komme ich dann kurz hinter den Plitvicer Seen direkt vor einem Campingplatz an. Bereits beim Aussteigen aus dem Bus, wird mir klar bei den Temperaturen hier werde ich mit Camping nicht viel Spaß haben. Nachts gehen hier die Temperaturen in den Bergen bereits in die Frostgrade runter.
Also frage ich an der Rezeption nach einem Zimmmer und kriege zum Glück auch gleich eins, nicht ganz billig, aber nach den sommerlichen Temperaturen eben noch an der Adria im Süden, will ich mir hier nicht gleich Frostbeulen holen.
Donnerstag, 06.10.2016
Heute früh gehts mit dem Bus zum Nationalpark Plitvicer Seen, das sind nur 7km von hier bis dorthin, ich bin im Moment aber ausgesprochen radfaul.
Auszug einer Unterhaltung heute früh:
deutsche Touristin zum Busfahrer: Do you speak english?
Busfahrer: Yes
deutsche Touristin: Wir wollen nach Plitvice.
Busfahrer: Steigen Sie ein.
Nicht schlecht, wenn man englisch kann oder? :)
Zum Nationalpark kann man nicht viel sagen, einer der Orte die einen sprachlos zurücklassen.
Smaragdgrüne Seen, Wasserfälle ohne Ende, überall sprudelndes Wasser ...
Ich lass einfach ein paar Bilder sprechen, wenig genug.
Wie schnell der Tag hier verging, kann man sich vorstellen.






Dienstag, 4. Oktober 2016
Sonntag, 02.10.2016
Heute morgen sitze ich schon 8 Uhr auf dem bepackten Rad, Frühstück spare ich mir erst mal. Es soll heute ab mittag Regen und Gewitter hier unten geben, ich will bis dahin noch so viele km wie möglich schaffen.
Der Himmel ist heute zugehangen. Im Süden brechen einzelne Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke und geben ein phantastisches Bild ab. Bis Ploce ist es das übliche auf und ab auf der Küstenstraße, aber keine wirklich schlimmen Steigungen. Erschwert wird mir das Ganze heute durch einen böigen Wind, der einmal mir aus Süden entgegenfaucht, um mich im nächsten Moment von der Bergseite zurückgeworfen wieder von der Seite zu stützen. Hinter Ploce habe ich dann auf einmal ebenes Gelände, genau das richtige um schnell viele km zu machen. Hier stehen am Straßenrand überall Buden mit einheimischem Obst, was hier in der Tiefebene angebaut wird. Hinter Opuzen geht es dann steil bergauf und ich kämpfe mich wieder auf 200 Höhenmeter. Auf dem Kamm schlagen mir dann die ersten Regentropfen ins Gesicht. Wenig später bin ich mitten drin in der Regenwand und mir peitscht ein ein starker Wind entgegen, der das Abfahren schwierig macht. Bis Komarna kämpfe ich mich im Vollschutz noch durch, dort finde ich ein Restaurant mit Zimmerangebot am Straßenrand, in das ich mich flüchte.
Es ist 14 Uhr, 80km hab ich noch geschafft. Auf der überdachten Restaurantterasse lasse ich es mir gut gehen, mit Blick auf die regengepeitschte Bucht runter.
Für mich ist Schluß heute, wenn das Gewitter nachher losgeht, will ich nicht auf der Straße sein. Bis Dubrovnik sinds noch 70km, die sollte ich morgen locker schaffen.
Zum Abendbrot werde ich dann kurzerhand vom Gastwirt eingeladen, ich liebe die Gastfreundschaft hier, sowas passiert einem in Deutschland nie.




Montag, 03.10.2016
Um 10 Uhr bin ich heute wieder auf der Strecke. Die Wolken von gestern, sind alle verschwunden, wieder prächtigstes Radelwetter. Es geht die traumhafte Küstenstraße entlang, recht hügelig. 100m rauf, 100m runter immer wieder.
Kurz vor Dubrovnik ziehe ich bergauf an einem anderen Reiseradler vorbei. Auf der Bergkuppe warte ich auf ihn.
Ein Schweizer Reiseradler. Ich wußte doch, da hatte noch was gefehlt an meiner diesjährigen Radtour. Bei all meinen letzten Touren bin ich immer auf Schweizer Reiseradler getroffen, und da ist er Maxim aus der französich sprachigen Schweiz.
Er spricht jedoch auch sehr gut deutsch. Wir sind schnell im Gespräch und beschließen zusammen zum Campingplatz in Dubrovnik zu radeln.
Die Ankunft in Dubrovnik ist vielversprechend, es geht über eine Schrägseilbrücke über die Bucht nach Dubrovnik hinein.
Nach ca. 80km stehe ich auf dem Camping hier. Der Campingplatz ist nur halb so gut ausgestattet wie ich es bisher von Kroatien gewohnt bin, dafür aber doppelt so teuer. Was solls, Dubrovnik halt.
Nach Zeltaufbau und duschen, fahre ich mit Maxim zusammen, mittlerweile abends, zur Altstadt von Dubrovnik, welche noch 6,5km von hier weg ist. Als wir ankommen, setzt wieder strömender Regen ein.
Schnell flüchten wir uns auf die überdachte Terasse eines Restaurants direkt an der Burgmauer. Ich ordere 2 Radler und mir wird ein bißchen schlecht als ich den Preis beim bezahlen höre, dafür hätte ich normalerweise ein ganzes Menu dazu gekriegt.
Vorsicht vor der Altstadt also, Hammer Preise. Danach geht es durch das Stadttor nach Altdubrovnik (oder auch Kings Landing) rein. Wahnsinn, wennn nicht all die Touristen wären, würde man sich in einer anderen Zeit wähnen. Was für eine Pracht, die alten Gebäude sind alle hell angestrahlt. man kann sich gar nicht satt sehen.
Langsam schlendern wir durch die Straßen durch und auf der anderen Seite durch das gegenüberliegnde Stadttor in den alten Hafen.
Wow da gibt es morgen bei Tageslicht noch viel zu sehen, aber abends hier durchzuschlender hat schon ein ganz besonderes Flair.






Dienstag, 04.10.2016
Morgens verabschiede ich mich von Maxim, er will weiter Richtung Montenegro, Albanien, Griechenland... .
Er hat ein Jahr lang frei und weiß noch nicht so genau, wo es ihn hinverschlägt oder ob er überhaupt alles mit Fahrrad macht. Wahnsinn diese Schweizer, das scheint dort Volkssport zu sein, 1Jahr lang frei und Weltreise.
Ich suche mir erst mal ein gemütliches Cafe zum Frühstück (außerhalb der Altstadt, will ja mein Bankkonto nicht überziehen :)). Dann gehts wieder mit Fahrrad auf Entdeckungstour in die Altstadt.
Eigentlich müßte es nicht heißen Venedig sehen und sterben, sondern für mich Dubrovnik. Ich bin gebannt von der Altstadt, wo wenn nicht hier sollte man Game of Thrones drehen.
In den Gassen läuft mir auf einmal Maxim wieder über den Weg, so schnell kommt er von hier auch nicht los. Also laufen wir zusammen nochmal zum Hafen und genießen einfach die Atmosphere hier, bevor er sich dann auf den Weg macht.
Ich kaufe mir ein Ticket zur Besichtigung der Stadtmauer. Man kann so um die ganze Altstadt auf der Stadtmauer entlang laufen. Unbedingt empfehlenswert. Man kriegt wahnsinnig schöne Aussichten auf die Stadt von hier. Ich kann nicht aufhören Fotos zu schießen.
Das einzig nervige ist eine japanische Reisegruppe, die mir ständig zwischen den Beinen umherläuft.
So vergeht der Tag wie im Flug und ich fahre wieder zum Campingplatz raus. Pünktlich zum Sonnenuntergang bin ich am Strand und bewundere zum letzten Mal die untergehende Sonne über der Adria.







Heute morgen sitze ich schon 8 Uhr auf dem bepackten Rad, Frühstück spare ich mir erst mal. Es soll heute ab mittag Regen und Gewitter hier unten geben, ich will bis dahin noch so viele km wie möglich schaffen.
Der Himmel ist heute zugehangen. Im Süden brechen einzelne Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke und geben ein phantastisches Bild ab. Bis Ploce ist es das übliche auf und ab auf der Küstenstraße, aber keine wirklich schlimmen Steigungen. Erschwert wird mir das Ganze heute durch einen böigen Wind, der einmal mir aus Süden entgegenfaucht, um mich im nächsten Moment von der Bergseite zurückgeworfen wieder von der Seite zu stützen. Hinter Ploce habe ich dann auf einmal ebenes Gelände, genau das richtige um schnell viele km zu machen. Hier stehen am Straßenrand überall Buden mit einheimischem Obst, was hier in der Tiefebene angebaut wird. Hinter Opuzen geht es dann steil bergauf und ich kämpfe mich wieder auf 200 Höhenmeter. Auf dem Kamm schlagen mir dann die ersten Regentropfen ins Gesicht. Wenig später bin ich mitten drin in der Regenwand und mir peitscht ein ein starker Wind entgegen, der das Abfahren schwierig macht. Bis Komarna kämpfe ich mich im Vollschutz noch durch, dort finde ich ein Restaurant mit Zimmerangebot am Straßenrand, in das ich mich flüchte.
Es ist 14 Uhr, 80km hab ich noch geschafft. Auf der überdachten Restaurantterasse lasse ich es mir gut gehen, mit Blick auf die regengepeitschte Bucht runter.
Für mich ist Schluß heute, wenn das Gewitter nachher losgeht, will ich nicht auf der Straße sein. Bis Dubrovnik sinds noch 70km, die sollte ich morgen locker schaffen.
Zum Abendbrot werde ich dann kurzerhand vom Gastwirt eingeladen, ich liebe die Gastfreundschaft hier, sowas passiert einem in Deutschland nie.




Montag, 03.10.2016
Um 10 Uhr bin ich heute wieder auf der Strecke. Die Wolken von gestern, sind alle verschwunden, wieder prächtigstes Radelwetter. Es geht die traumhafte Küstenstraße entlang, recht hügelig. 100m rauf, 100m runter immer wieder.
Kurz vor Dubrovnik ziehe ich bergauf an einem anderen Reiseradler vorbei. Auf der Bergkuppe warte ich auf ihn.
Ein Schweizer Reiseradler. Ich wußte doch, da hatte noch was gefehlt an meiner diesjährigen Radtour. Bei all meinen letzten Touren bin ich immer auf Schweizer Reiseradler getroffen, und da ist er Maxim aus der französich sprachigen Schweiz.
Er spricht jedoch auch sehr gut deutsch. Wir sind schnell im Gespräch und beschließen zusammen zum Campingplatz in Dubrovnik zu radeln.
Die Ankunft in Dubrovnik ist vielversprechend, es geht über eine Schrägseilbrücke über die Bucht nach Dubrovnik hinein.
Nach ca. 80km stehe ich auf dem Camping hier. Der Campingplatz ist nur halb so gut ausgestattet wie ich es bisher von Kroatien gewohnt bin, dafür aber doppelt so teuer. Was solls, Dubrovnik halt.
Nach Zeltaufbau und duschen, fahre ich mit Maxim zusammen, mittlerweile abends, zur Altstadt von Dubrovnik, welche noch 6,5km von hier weg ist. Als wir ankommen, setzt wieder strömender Regen ein.
Schnell flüchten wir uns auf die überdachte Terasse eines Restaurants direkt an der Burgmauer. Ich ordere 2 Radler und mir wird ein bißchen schlecht als ich den Preis beim bezahlen höre, dafür hätte ich normalerweise ein ganzes Menu dazu gekriegt.
Vorsicht vor der Altstadt also, Hammer Preise. Danach geht es durch das Stadttor nach Altdubrovnik (oder auch Kings Landing) rein. Wahnsinn, wennn nicht all die Touristen wären, würde man sich in einer anderen Zeit wähnen. Was für eine Pracht, die alten Gebäude sind alle hell angestrahlt. man kann sich gar nicht satt sehen.
Langsam schlendern wir durch die Straßen durch und auf der anderen Seite durch das gegenüberliegnde Stadttor in den alten Hafen.
Wow da gibt es morgen bei Tageslicht noch viel zu sehen, aber abends hier durchzuschlender hat schon ein ganz besonderes Flair.






Dienstag, 04.10.2016
Morgens verabschiede ich mich von Maxim, er will weiter Richtung Montenegro, Albanien, Griechenland... .
Er hat ein Jahr lang frei und weiß noch nicht so genau, wo es ihn hinverschlägt oder ob er überhaupt alles mit Fahrrad macht. Wahnsinn diese Schweizer, das scheint dort Volkssport zu sein, 1Jahr lang frei und Weltreise.
Ich suche mir erst mal ein gemütliches Cafe zum Frühstück (außerhalb der Altstadt, will ja mein Bankkonto nicht überziehen :)). Dann gehts wieder mit Fahrrad auf Entdeckungstour in die Altstadt.
Eigentlich müßte es nicht heißen Venedig sehen und sterben, sondern für mich Dubrovnik. Ich bin gebannt von der Altstadt, wo wenn nicht hier sollte man Game of Thrones drehen.
In den Gassen läuft mir auf einmal Maxim wieder über den Weg, so schnell kommt er von hier auch nicht los. Also laufen wir zusammen nochmal zum Hafen und genießen einfach die Atmosphere hier, bevor er sich dann auf den Weg macht.
Ich kaufe mir ein Ticket zur Besichtigung der Stadtmauer. Man kann so um die ganze Altstadt auf der Stadtmauer entlang laufen. Unbedingt empfehlenswert. Man kriegt wahnsinnig schöne Aussichten auf die Stadt von hier. Ich kann nicht aufhören Fotos zu schießen.
Das einzig nervige ist eine japanische Reisegruppe, die mir ständig zwischen den Beinen umherläuft.
So vergeht der Tag wie im Flug und ich fahre wieder zum Campingplatz raus. Pünktlich zum Sonnenuntergang bin ich am Strand und bewundere zum letzten Mal die untergehende Sonne über der Adria.






Samstag, 1. Oktober 2016
Donnerstag, 29.09.2016
Wasser, Wasser, Wasser, das so ein bißchen Wasser so begeistern kann. Um 9:00 Uhr breche ich heute zum Krka Nationalpark auf. Ich hab nur eine kurze Anfahrt von 4km, dann muß ich das Fahrrad stehen lassen, ab dem Eingang geht es nur noch zu Fuß weiter. Nach wenigen Metern stehe ich vor den berühmten Krka Wasserfällen, oder vielmehr vor dem unteren Teil der Wasserfälle. Jetzt am Morgen ist es touristenmäßig noch zu ertragen, das wird sich ändern.
Die Wasserfälle erstrecken sich über mehrere Stufen und sind wirklich eindrucksvoll und einfach schön. Im oberen Teil schließt sich ein Naturpfad über Holzstege durch das Feuchtbiotop an. Über all sprudelt das Wasser hier hervor. Fotomotive ohne Ende. An den Hotspots mit Blick auf die Wasserfälle drängeln sich die Touris. Selbstverständlich auch japanische Reisegruppen im Schnellknipsermodus.
Bis Mittag habe ich das Areal umrundet, mittlerweile ist es unerträglich voll von Touristen und ich sehe zu, das ich weiterkomme. Weit geht es heute aber nicht mehr, ich schraube mich noch die Serpentinen hinter dem Nationalpark hoch und der nächste Campingplatz ist meine. Heute ist Waschtag angesagt, nach den schweißtreibenden Aktivitäten der letzten Tage hilft auch kein weiteres Wühlen in meinen Packtaschen mehr, um noch vorzeigbare Sachen zu finden.
So erwische ich hier wieder einen kleineren Campingplatz, der aber glücklicherweise mit einer Waschmaschine bestückt ist.





Freitag, 30.09.2016
Ich komme erst um 10Uhr heute los. Die ersten 10km verlaufen relativ flach, danach wird es wieder hügelig. Bis Labin kämpfe ich mich wieder auf 450 Höhenmeter hoch. Dann geht es plötzlich rasant bergab in die Bucht von Split hinein. Der Blick bei der Schußfahrt in die Bucht ist wieder phantastisch. Ich komme in einem der Vororte von Split raus, Plano, und meine Höhenmeter sind wieder pfutsch. Bis Split selbst sind es noch 20km, die ich mich mit einer Autolavine zusammen durch die Vororte hier quäle. Abgase ohne Ende. Kurz vor Split wird aus der Staße eine Schnellstraße.
Dreispurig gehts hier mit einer verdammten Verkehrslavine nach Split rein. Fahrradfahrer scheints in dieser Stadt nicht zu geben, aber so bepackt wie ich bin, gehe ich vielleicht als Kleintransporter durch :). Hier Fahrrad fahren ist wirklich kein Spass. ich kämfe mich bis zur Altstadt durch. Das einzig sehenswerte von Split.
Die alten engen Gassen hier und der altrömische Diokletianpalast sind aber wirklich sehr sehenswert, ebenso die Hafenpromenade an der ich lang schlendere. Viel Zeit zur Besichtigung habe ich leider nicht, es ist mittlerweile früher abend und ich will noch zum Campingplatz raus, bevor es dunkel ist. Im Dämmerlicht geht es dann auf einer 3 spurigen Schnellstraße raus zum Campingplatz, hier rollt ein gottverdammter Verkehr und ich kann nur hoffen, nicht übersehen zu werden, wie die Autos mit über 100 an mir vorbeizischen. Ich bin heilfroh auf dem Camping angekommen zu sein.
Split ist für Fahrradfahrer wirklich denkbar unmöglich, in der ganzen Zeit in Split habe ich auch wirklich keinen einzigen anderen Radfahrer gesehen.
Der Campingplatz ist leider fast unmittelbar an der Schnellstraße gelegen, so das hier selbst abends noch ein Höllenlärm ist, ich muß hier morgen früh schleunigst weg....





Samstag, 01.10.2016
Ich mache mich heute früh so schnell wie möglich davon von dem lauten Campingplatz. Ich will nicht sagen, das der schlecht war, wie immer mit allem ausgestattet, aber die Schnellstraße nebenan ist für mich ein KO-Kriterium.
Auf eben dieser Schnellstraße gehts dann auch weiter, zum Glück nur 3km, dann biege ich dem Eurovelo 8 folgend ins Hinterland ein. Zuerst eine Wohltat weg von diesem Straßenungetüm. Aber das Hinterland ist bergig, nachdem ich mich auf 400 Höhenmeter hochgekämpft habe, geht es ständig wieder hoch und runter. Nach 40km bin ich fix und foxi und beschließe den nächsten Abzweig bei Sestanovac Richtung Küstenstraße zu nehmen. Das bergige Hinterland hier ist wirklich sehenswert und schön, aber halt auch sehr anstrengend.
Auf dem Weg zur Küstenstraße lege ich eine unplanmäßige Mittagspause in einem Restaurant ein, nach den Bergen brauche ich eine Extrastärkung heute. Ich komme dann ca 150m über der Küstenstraße aus den Bergen heraus und mir bietet sich ein phantastisches Panorama auf die Adria und die Serpentinen zur Küstenstraße hinunter, wo ich auch gleich hinunterschieße.
Die Küstenstraße hier ist ein Traum. Der Verkehr ist erträglich und das Panorama beim Radeln unbeschreiblich schön. Wenn ich in den Bergen wegen dem ständigen Auf und Ab nicht so richtig vorwärts gekommen bin, so komme ich hier auch nicht viel schneller vorwärts, weil ich an jder Ecke anhalten muß, um das Panorama zu bewundern und Bilder zu schießen.
In Makarska biege ich von der Strecke ab, um mir die Altstadtgassen des Ortes anzuschauen. Auf der Hafenpromenade werde ich dann von einem älteren Herrn mit Roller angesprochen, ob ich nicht eine billige Unterkunft suche. Eigentlich bin ich erst 74 km bis hier geradelt, aber die Aussicht abends durch Makarska zu schlendern, reizt mich schon. So willige ich ein und bekomme ein winziges Halbkellerapartment, in das ich dann auch noch mein Fahrrad reinquetsche.
So geht es dann nach duschen zur blauen Stunde rein nach Makarska. Ich schlendere am Strand entlang. Die Abendluft ist hier immer noch sommerlich lau. Im Stadtpark sind unzählige beleuchtete Buden mit Souvenirs, T-Shirts und tausend kleinen Dingen aufgebaut. Es ist bloß keine Menscheseele mehr hier, so schlendere ich allein durch diese Souvenir-Geisterwelt.
Es ist außerhalb der Saison mittlerweile, auch wenn das Wetter was anderes sagt. Am Hafen wird es dann wieder belebt, hier konzentrieren sich die verbliebenen Touristenströme. Die Bars und Restaurants an der Hafenmeile sind gut besucht. Es herrscht eine schöne Endsommer Abendatmosphäre, die ich dann auch in einer Pizzeria hier ausklingen lasse.






Wasser, Wasser, Wasser, das so ein bißchen Wasser so begeistern kann. Um 9:00 Uhr breche ich heute zum Krka Nationalpark auf. Ich hab nur eine kurze Anfahrt von 4km, dann muß ich das Fahrrad stehen lassen, ab dem Eingang geht es nur noch zu Fuß weiter. Nach wenigen Metern stehe ich vor den berühmten Krka Wasserfällen, oder vielmehr vor dem unteren Teil der Wasserfälle. Jetzt am Morgen ist es touristenmäßig noch zu ertragen, das wird sich ändern.
Die Wasserfälle erstrecken sich über mehrere Stufen und sind wirklich eindrucksvoll und einfach schön. Im oberen Teil schließt sich ein Naturpfad über Holzstege durch das Feuchtbiotop an. Über all sprudelt das Wasser hier hervor. Fotomotive ohne Ende. An den Hotspots mit Blick auf die Wasserfälle drängeln sich die Touris. Selbstverständlich auch japanische Reisegruppen im Schnellknipsermodus.
Bis Mittag habe ich das Areal umrundet, mittlerweile ist es unerträglich voll von Touristen und ich sehe zu, das ich weiterkomme. Weit geht es heute aber nicht mehr, ich schraube mich noch die Serpentinen hinter dem Nationalpark hoch und der nächste Campingplatz ist meine. Heute ist Waschtag angesagt, nach den schweißtreibenden Aktivitäten der letzten Tage hilft auch kein weiteres Wühlen in meinen Packtaschen mehr, um noch vorzeigbare Sachen zu finden.
So erwische ich hier wieder einen kleineren Campingplatz, der aber glücklicherweise mit einer Waschmaschine bestückt ist.





Freitag, 30.09.2016
Ich komme erst um 10Uhr heute los. Die ersten 10km verlaufen relativ flach, danach wird es wieder hügelig. Bis Labin kämpfe ich mich wieder auf 450 Höhenmeter hoch. Dann geht es plötzlich rasant bergab in die Bucht von Split hinein. Der Blick bei der Schußfahrt in die Bucht ist wieder phantastisch. Ich komme in einem der Vororte von Split raus, Plano, und meine Höhenmeter sind wieder pfutsch. Bis Split selbst sind es noch 20km, die ich mich mit einer Autolavine zusammen durch die Vororte hier quäle. Abgase ohne Ende. Kurz vor Split wird aus der Staße eine Schnellstraße.
Dreispurig gehts hier mit einer verdammten Verkehrslavine nach Split rein. Fahrradfahrer scheints in dieser Stadt nicht zu geben, aber so bepackt wie ich bin, gehe ich vielleicht als Kleintransporter durch :). Hier Fahrrad fahren ist wirklich kein Spass. ich kämfe mich bis zur Altstadt durch. Das einzig sehenswerte von Split.
Die alten engen Gassen hier und der altrömische Diokletianpalast sind aber wirklich sehr sehenswert, ebenso die Hafenpromenade an der ich lang schlendere. Viel Zeit zur Besichtigung habe ich leider nicht, es ist mittlerweile früher abend und ich will noch zum Campingplatz raus, bevor es dunkel ist. Im Dämmerlicht geht es dann auf einer 3 spurigen Schnellstraße raus zum Campingplatz, hier rollt ein gottverdammter Verkehr und ich kann nur hoffen, nicht übersehen zu werden, wie die Autos mit über 100 an mir vorbeizischen. Ich bin heilfroh auf dem Camping angekommen zu sein.
Split ist für Fahrradfahrer wirklich denkbar unmöglich, in der ganzen Zeit in Split habe ich auch wirklich keinen einzigen anderen Radfahrer gesehen.
Der Campingplatz ist leider fast unmittelbar an der Schnellstraße gelegen, so das hier selbst abends noch ein Höllenlärm ist, ich muß hier morgen früh schleunigst weg....





Samstag, 01.10.2016
Ich mache mich heute früh so schnell wie möglich davon von dem lauten Campingplatz. Ich will nicht sagen, das der schlecht war, wie immer mit allem ausgestattet, aber die Schnellstraße nebenan ist für mich ein KO-Kriterium.
Auf eben dieser Schnellstraße gehts dann auch weiter, zum Glück nur 3km, dann biege ich dem Eurovelo 8 folgend ins Hinterland ein. Zuerst eine Wohltat weg von diesem Straßenungetüm. Aber das Hinterland ist bergig, nachdem ich mich auf 400 Höhenmeter hochgekämpft habe, geht es ständig wieder hoch und runter. Nach 40km bin ich fix und foxi und beschließe den nächsten Abzweig bei Sestanovac Richtung Küstenstraße zu nehmen. Das bergige Hinterland hier ist wirklich sehenswert und schön, aber halt auch sehr anstrengend.
Auf dem Weg zur Küstenstraße lege ich eine unplanmäßige Mittagspause in einem Restaurant ein, nach den Bergen brauche ich eine Extrastärkung heute. Ich komme dann ca 150m über der Küstenstraße aus den Bergen heraus und mir bietet sich ein phantastisches Panorama auf die Adria und die Serpentinen zur Küstenstraße hinunter, wo ich auch gleich hinunterschieße.
Die Küstenstraße hier ist ein Traum. Der Verkehr ist erträglich und das Panorama beim Radeln unbeschreiblich schön. Wenn ich in den Bergen wegen dem ständigen Auf und Ab nicht so richtig vorwärts gekommen bin, so komme ich hier auch nicht viel schneller vorwärts, weil ich an jder Ecke anhalten muß, um das Panorama zu bewundern und Bilder zu schießen.
In Makarska biege ich von der Strecke ab, um mir die Altstadtgassen des Ortes anzuschauen. Auf der Hafenpromenade werde ich dann von einem älteren Herrn mit Roller angesprochen, ob ich nicht eine billige Unterkunft suche. Eigentlich bin ich erst 74 km bis hier geradelt, aber die Aussicht abends durch Makarska zu schlendern, reizt mich schon. So willige ich ein und bekomme ein winziges Halbkellerapartment, in das ich dann auch noch mein Fahrrad reinquetsche.
So geht es dann nach duschen zur blauen Stunde rein nach Makarska. Ich schlendere am Strand entlang. Die Abendluft ist hier immer noch sommerlich lau. Im Stadtpark sind unzählige beleuchtete Buden mit Souvenirs, T-Shirts und tausend kleinen Dingen aufgebaut. Es ist bloß keine Menscheseele mehr hier, so schlendere ich allein durch diese Souvenir-Geisterwelt.
Es ist außerhalb der Saison mittlerweile, auch wenn das Wetter was anderes sagt. Am Hafen wird es dann wieder belebt, hier konzentrieren sich die verbliebenen Touristenströme. Die Bars und Restaurants an der Hafenmeile sind gut besucht. Es herrscht eine schöne Endsommer Abendatmosphäre, die ich dann auch in einer Pizzeria hier ausklingen lasse.






Mittwoch, 28. September 2016
Sonntag, 25.09.2016
Für mich ist heute Ruhetag. Frühs gehts erstmal runter zum Strand in ein kleines Bistro, wo es Croissants zum Frühstück gibt. Ganz ohne Fahrrad geht es aber auch heute nicht, aber immerhin mit unbeladenem Bike fahre ich dann nach Cres (Ort). Cres ist nur eine kleine Ortschaft, vielleicht 2500 Einwohner. An der Hafenpromenade spielt sich hier das gesamte Touriistenleben ab. Hier ist Bar an Restaurant an Cafe ... alles bunt belebt.
Viel mehr zu sehen gibt es hier allerdings nicht. Ich streife ein Stück durch die Hintergassen, die den Vorteil haben durch ihre Enge etwas kühler zu sein. Auch zieht es mich irgendwie von dem ganzen Touristengewusel ein Stück weg. Danach gehts wieder zurück zum Camping und runter zum Strand. Heut ist Badetag angesagt. Interessant an der Insel Cres ist noch, das die gesamte Trinkwasserversorgung der Insel von einem See namens Vrana erfolgt.
Ironie des Schicksals das ausgerechnet ich mit Sirup verseuchten Trinkflaschen über die Insel gerollt bin. Zu besichtigen ist der See allerdings nicht, die Berghänge um den See sind Sperrgebiet und nur für wenige Einheimische erlaubt.


Montag, 26.09.2016
Heute geht die Tour weiter. Frühstück mit Croissants gibts in Cres. Bis zur Fähre sind es 14km, allerdings ist die Fähre wieder auf der anderen Inselseite, das heißt für mich ich muß die ersten 6km wieder auf 350m hoch. Um 10 Uhr komme ich dort dann an, die nächste Fähre geht um 11:00 Uhr, so das ich noch Zeit habe.
Mit der Fähre geht es dann zu der Insel Krk. Hier habe ich aber nur einen Zwischenaufenthalt, ich will von hier aus gleich weiter nach Rab. Ankommen auf Krk tue ich um 12Uhr, die nächste Fähre nach Rab geht aber erst um 16:00 Uhr, so habe ich viel Wartezeit. Ich suche mir ein schattiges Plätzchen an einem abgelegenen Parkplatz unter Bäumen und vertreibe mir die Zeit mit lesen.
Kurz nach mir treffen noch 2 andere Reiseradler auf dem Parkplatz ein, augenscheinlich Franzosen, die aber nichts mit mir zu tun haben wollen und auch schnell wieder verschwunden sind. Etwas später kommt der nächste Reiseradler ähnlich wie ich bepackt und zusätzlich noch mit Radanhänger. Mit ihm komme ich schnell ins Gespräch. Jeljko ist Kroate, hat zur Zeit Urlaub und verbringt diesen mit einer Radreise. Meist campt er wild hier an den besten Plätzen. Im Moment ist er auf dem Weg zu seinem Bruder auf Rab.
Er erzählt mir, das er vor 20 Jahren mal in München gearbeitet hat, danach ist er nach Kroatien zurückgegangen und hat seine eigene Firma aufgemacht. Am Anfang noch mit vielen Angestellten. Er erzählt mir das er damals viele Tabletten schlucken mußte, um das zu bewältigen. Irgendwann hat er dann einen Schnitt gemacht und seine Firma drastisch verkleinert und ist damit wesentlich glücklicher und ihm gehts sichtlich wieder besser.
Kurzerhand lädt er mich mit zu seinem Bruder nach Lopar auf der Insel Rab ein. Ich nehme das dankend an, weit komme ich heute sowieso nicht mehr.
In Lopar kommen wir dann 17Uhr mit der Fähre gemeinsam an. Bis zum Haus seines Bruders sind es noch ca. 2km. So komme ich heute auf satte 16 geradelte km.
Bei seinem Bruder lerne ich kroatische Gastfreundschaft kennen. Ohne viele Umwege werde ich in die Familie integriert und bekomme kroatische Bohnen-Graupen-Suppe zum Abendbrot serviert. Ich kriege ein eigenes Zimmer im Haus, super. Abends sitzen wir dann noch auf der Terasse des Hauses, das wirklich eindrucksvoll aussieht, wie es mit violetten Begonien überzogen ist, und trinke mit den Brüdern Bier.





Dienstag, 27.09.2016
Jeljko begleitet mich heute noch ein Stück auf der Insel Rab. Er zeigt mir den Badestrand von Lopar, einer der wenigen Sandstrände hier. Unterwegs erklärt er mir, das wir hier auf der vom Bora verschonten Seite der Insel fahren, so ist hier viel bewachsen, auf der anderen Seite der Insel sieht das anders aus.
Auf der Mitte der Insel verabschiedet er sich und fährt weiter zum nächsten Hafen. Das war wirklich eine Super Begegnung, die Kroatien mir ein ganzes Stück näher gebracht hat.
Den Rest der Strecke bis zur Fähre fahre ich dann alleine wieder weiter. Ca.30km bin ich so auf der Insel Rab geradelt. Danach gehts mit der Fähre wieder ans Festland rüber. Und wie nicht anders zu erwarten, muß ich mich nach der Fährfahrt wieder 300m nach oben schrauben, wo ich dann auf der Küstenstrße weiter fahre. Bis Prizna fahre ich die Küstenstraße bei einem beeindruckenden Panorama, links von mir die Gebirgshänge des Velebit und rechts unter mir die Adria. Die Küstenstraße ist wirklich traumhaft.
Bei Prizna geht es mit der Fähre nach 1,5h Wartezeit dann zur Insel Pag. Pag sieht von der Fähre aus wie ein riesiger Sandhaufen mit Geröll. Regelrecht lebensfeindlich sieht die Insel auf dieser vom Bora zerstörten Seite aus. Meine Trinkvorräte sind auch fast aufgebraucht. Ich hatte keine Lust die überteuerten Preise an den Häfen für Getränke zu bezahlen. So fahre ich durch eine fast wüstenhafte Gegend und rechts von mir tauchen am Straßenrand wie Fata Morganas immer wieder die Getränkereklamen der Supermärkte auf. Reiner Psychoterror :).
Nachdem ich die Hügelkuppe überwunden habe, nimmt die Vegetation zu. Die ganze Insel ist von Steinmauern durchzugen, die dem Wind des Bora trotzen sollen und die Vegetation halten sollen. Eine beeindruckende Kulisse zum Radfahren. Vor mir die sandgelbe Insel Pag, dahinter die blaue Adria und im Hintergrund erhebt sich das Küstengebirge des Festlands. Ich radle heute bis Simeni, das ist irgendwo in der Mitte der Insel Pag ein riesiger Campingplatz. Bis dorthin werden es heute 72km.






Mittwoch, 28.09.2016
Ich starte am Camping Simuni heute gegen 9:30 nach Croissant Frühstück in der Camping Bar hier. Wahnsinn diese riesigen Campingplätze hier, ausgestattet mit mehreren Restaurants, Einkaufsmärkten, Geldautomaten ... Wohlfühlen tue ich mich hier trotzdem nicht so richtig in diesen Campingstädten.
Es geht weiter durch die nur mit spärlicher Vegetation versehene Insel Pag. Nach ca. 15km komme ich oberhalb der Stadt Pag heraus, die unter mir im Tal ein prächtiges Panorama mit den Bergen des Festlandes im Hintergrund abgibt.
Spätestens ab Mittag brennt die Sonne dann wieder unerbittlich, unglaublich zu dieser Jahreszeit, aber ich will mich nicht beschweren, das schöne Wetter hab ich schließlich bestellt :). Ein genaues Ziel hab ich heut noch nicht.
Benkovac hatte ich mir so gedacht, das liegt so etwa im 90km Radius. Unterwegs kann ich meine Strecke zweimal abkürzen. Beim erstenmal eine neugebaute Straße die wunderbar geradlinig und eben verläuft, scheinen nicht viele zu kennen, so hab ich diese für mich allein und kann ein paar km fressen.
Die 2. Abkürzung die ich mir suche wird plötzlich zur Schotterpiste, hab ich an und für sich nichts dagegen, kaum Verkehr denke ich. Das Blöde sind nur die Baufahrzeuge, die hier durchrasseln und mich immer wieder in eine dicke weißee Staubwolke einhüllen. Bald bin ich weiß bepudert.
Nach 84km komme ich dann in Benkovac an, Pag hab ich inzwischen über eine Brücke verlassen. Es ist 16:30 und viel gibts hier nicht. Also weiter denke ich, bis zum Krka Nationalpark sinds noch 40km. Hoffentlich schaffe ich das, kommt ein bißchen auf das Gelände an, wenns zu bergig jetzt noch wird, kanns schwierig werden. Die ersten 20km laufen aber wie ein Länderspiel, schön eben und ich kann schön km schrubben.
Nach 100km schmeiße ich mir eine von meinen Kohlenhydrat Notfallrationen ein. Es wird nochmal etwas hügelig, aber nicht wirklich schlimm. Und so komme ich dann nach 122km (neuer persönlicher Rekord mit soviel Gepäck) in Skradin am Nationalpark an.
Dort quartiere ich mich in einem Zimmer in einem Restaurant ein. Es gibt zwar auch einen Camping hier, aber ich muß mal wieder alle Elektro Geräte aufladen und bei Licht meine Reiseberichte schreiben, und so sitze ich im Moment hier im Restaurant bei Radler, lasse es mir gut gehen und schreibe ...
Viele Bilder gibts heut nicht, heut war Kampfradeltag.


Für mich ist heute Ruhetag. Frühs gehts erstmal runter zum Strand in ein kleines Bistro, wo es Croissants zum Frühstück gibt. Ganz ohne Fahrrad geht es aber auch heute nicht, aber immerhin mit unbeladenem Bike fahre ich dann nach Cres (Ort). Cres ist nur eine kleine Ortschaft, vielleicht 2500 Einwohner. An der Hafenpromenade spielt sich hier das gesamte Touriistenleben ab. Hier ist Bar an Restaurant an Cafe ... alles bunt belebt.
Viel mehr zu sehen gibt es hier allerdings nicht. Ich streife ein Stück durch die Hintergassen, die den Vorteil haben durch ihre Enge etwas kühler zu sein. Auch zieht es mich irgendwie von dem ganzen Touristengewusel ein Stück weg. Danach gehts wieder zurück zum Camping und runter zum Strand. Heut ist Badetag angesagt. Interessant an der Insel Cres ist noch, das die gesamte Trinkwasserversorgung der Insel von einem See namens Vrana erfolgt.
Ironie des Schicksals das ausgerechnet ich mit Sirup verseuchten Trinkflaschen über die Insel gerollt bin. Zu besichtigen ist der See allerdings nicht, die Berghänge um den See sind Sperrgebiet und nur für wenige Einheimische erlaubt.


Montag, 26.09.2016
Heute geht die Tour weiter. Frühstück mit Croissants gibts in Cres. Bis zur Fähre sind es 14km, allerdings ist die Fähre wieder auf der anderen Inselseite, das heißt für mich ich muß die ersten 6km wieder auf 350m hoch. Um 10 Uhr komme ich dort dann an, die nächste Fähre geht um 11:00 Uhr, so das ich noch Zeit habe.
Mit der Fähre geht es dann zu der Insel Krk. Hier habe ich aber nur einen Zwischenaufenthalt, ich will von hier aus gleich weiter nach Rab. Ankommen auf Krk tue ich um 12Uhr, die nächste Fähre nach Rab geht aber erst um 16:00 Uhr, so habe ich viel Wartezeit. Ich suche mir ein schattiges Plätzchen an einem abgelegenen Parkplatz unter Bäumen und vertreibe mir die Zeit mit lesen.
Kurz nach mir treffen noch 2 andere Reiseradler auf dem Parkplatz ein, augenscheinlich Franzosen, die aber nichts mit mir zu tun haben wollen und auch schnell wieder verschwunden sind. Etwas später kommt der nächste Reiseradler ähnlich wie ich bepackt und zusätzlich noch mit Radanhänger. Mit ihm komme ich schnell ins Gespräch. Jeljko ist Kroate, hat zur Zeit Urlaub und verbringt diesen mit einer Radreise. Meist campt er wild hier an den besten Plätzen. Im Moment ist er auf dem Weg zu seinem Bruder auf Rab.
Er erzählt mir, das er vor 20 Jahren mal in München gearbeitet hat, danach ist er nach Kroatien zurückgegangen und hat seine eigene Firma aufgemacht. Am Anfang noch mit vielen Angestellten. Er erzählt mir das er damals viele Tabletten schlucken mußte, um das zu bewältigen. Irgendwann hat er dann einen Schnitt gemacht und seine Firma drastisch verkleinert und ist damit wesentlich glücklicher und ihm gehts sichtlich wieder besser.
Kurzerhand lädt er mich mit zu seinem Bruder nach Lopar auf der Insel Rab ein. Ich nehme das dankend an, weit komme ich heute sowieso nicht mehr.
In Lopar kommen wir dann 17Uhr mit der Fähre gemeinsam an. Bis zum Haus seines Bruders sind es noch ca. 2km. So komme ich heute auf satte 16 geradelte km.
Bei seinem Bruder lerne ich kroatische Gastfreundschaft kennen. Ohne viele Umwege werde ich in die Familie integriert und bekomme kroatische Bohnen-Graupen-Suppe zum Abendbrot serviert. Ich kriege ein eigenes Zimmer im Haus, super. Abends sitzen wir dann noch auf der Terasse des Hauses, das wirklich eindrucksvoll aussieht, wie es mit violetten Begonien überzogen ist, und trinke mit den Brüdern Bier.





Dienstag, 27.09.2016
Jeljko begleitet mich heute noch ein Stück auf der Insel Rab. Er zeigt mir den Badestrand von Lopar, einer der wenigen Sandstrände hier. Unterwegs erklärt er mir, das wir hier auf der vom Bora verschonten Seite der Insel fahren, so ist hier viel bewachsen, auf der anderen Seite der Insel sieht das anders aus.
Auf der Mitte der Insel verabschiedet er sich und fährt weiter zum nächsten Hafen. Das war wirklich eine Super Begegnung, die Kroatien mir ein ganzes Stück näher gebracht hat.
Den Rest der Strecke bis zur Fähre fahre ich dann alleine wieder weiter. Ca.30km bin ich so auf der Insel Rab geradelt. Danach gehts mit der Fähre wieder ans Festland rüber. Und wie nicht anders zu erwarten, muß ich mich nach der Fährfahrt wieder 300m nach oben schrauben, wo ich dann auf der Küstenstrße weiter fahre. Bis Prizna fahre ich die Küstenstraße bei einem beeindruckenden Panorama, links von mir die Gebirgshänge des Velebit und rechts unter mir die Adria. Die Küstenstraße ist wirklich traumhaft.
Bei Prizna geht es mit der Fähre nach 1,5h Wartezeit dann zur Insel Pag. Pag sieht von der Fähre aus wie ein riesiger Sandhaufen mit Geröll. Regelrecht lebensfeindlich sieht die Insel auf dieser vom Bora zerstörten Seite aus. Meine Trinkvorräte sind auch fast aufgebraucht. Ich hatte keine Lust die überteuerten Preise an den Häfen für Getränke zu bezahlen. So fahre ich durch eine fast wüstenhafte Gegend und rechts von mir tauchen am Straßenrand wie Fata Morganas immer wieder die Getränkereklamen der Supermärkte auf. Reiner Psychoterror :).
Nachdem ich die Hügelkuppe überwunden habe, nimmt die Vegetation zu. Die ganze Insel ist von Steinmauern durchzugen, die dem Wind des Bora trotzen sollen und die Vegetation halten sollen. Eine beeindruckende Kulisse zum Radfahren. Vor mir die sandgelbe Insel Pag, dahinter die blaue Adria und im Hintergrund erhebt sich das Küstengebirge des Festlands. Ich radle heute bis Simeni, das ist irgendwo in der Mitte der Insel Pag ein riesiger Campingplatz. Bis dorthin werden es heute 72km.






Mittwoch, 28.09.2016
Ich starte am Camping Simuni heute gegen 9:30 nach Croissant Frühstück in der Camping Bar hier. Wahnsinn diese riesigen Campingplätze hier, ausgestattet mit mehreren Restaurants, Einkaufsmärkten, Geldautomaten ... Wohlfühlen tue ich mich hier trotzdem nicht so richtig in diesen Campingstädten.
Es geht weiter durch die nur mit spärlicher Vegetation versehene Insel Pag. Nach ca. 15km komme ich oberhalb der Stadt Pag heraus, die unter mir im Tal ein prächtiges Panorama mit den Bergen des Festlandes im Hintergrund abgibt.
Spätestens ab Mittag brennt die Sonne dann wieder unerbittlich, unglaublich zu dieser Jahreszeit, aber ich will mich nicht beschweren, das schöne Wetter hab ich schließlich bestellt :). Ein genaues Ziel hab ich heut noch nicht.
Benkovac hatte ich mir so gedacht, das liegt so etwa im 90km Radius. Unterwegs kann ich meine Strecke zweimal abkürzen. Beim erstenmal eine neugebaute Straße die wunderbar geradlinig und eben verläuft, scheinen nicht viele zu kennen, so hab ich diese für mich allein und kann ein paar km fressen.
Die 2. Abkürzung die ich mir suche wird plötzlich zur Schotterpiste, hab ich an und für sich nichts dagegen, kaum Verkehr denke ich. Das Blöde sind nur die Baufahrzeuge, die hier durchrasseln und mich immer wieder in eine dicke weißee Staubwolke einhüllen. Bald bin ich weiß bepudert.
Nach 84km komme ich dann in Benkovac an, Pag hab ich inzwischen über eine Brücke verlassen. Es ist 16:30 und viel gibts hier nicht. Also weiter denke ich, bis zum Krka Nationalpark sinds noch 40km. Hoffentlich schaffe ich das, kommt ein bißchen auf das Gelände an, wenns zu bergig jetzt noch wird, kanns schwierig werden. Die ersten 20km laufen aber wie ein Länderspiel, schön eben und ich kann schön km schrubben.
Nach 100km schmeiße ich mir eine von meinen Kohlenhydrat Notfallrationen ein. Es wird nochmal etwas hügelig, aber nicht wirklich schlimm. Und so komme ich dann nach 122km (neuer persönlicher Rekord mit soviel Gepäck) in Skradin am Nationalpark an.
Dort quartiere ich mich in einem Zimmer in einem Restaurant ein. Es gibt zwar auch einen Camping hier, aber ich muß mal wieder alle Elektro Geräte aufladen und bei Licht meine Reiseberichte schreiben, und so sitze ich im Moment hier im Restaurant bei Radler, lasse es mir gut gehen und schreibe ...
Viele Bilder gibts heut nicht, heut war Kampfradeltag.


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