6:00 heißt es heute aufstehen. Mein Bus geht 8 Uhr nach Plitvice vom Hafen hier unten ab und ich muß bis dahin alles zusammenräumen. Zelt abbauen, Fahrrad bepacken, wenns geht noch was essen, die paar km zum Hafen radeln und das wichtigste, den Busfahrer bestechen, damit er mein bepacktes Bike mitnimmt.
Das mit dem Bestechen klappt zum Glück prima. Geld für Kaffee meint er grinsend, na dann, dafür kann er auch in der Altsstadt Kaffee trinken.
Unterwegs geht es zuerst ein Stück an der Adria die Stercke entlang, die ich 2-3 Tage vorher mit dem Fahrrad gefahren bin. Die Bergkuppe wo ich Maxim, den Schweizer getroffen habe, das Restaurant in das ich mich vor den Regen geflüchtet habe, komisch das alles jetzt im Schnelldurchlauf zu sehen.
Unterwegs muß ich mehrmals umsteigen, ich weiß nicht ob sich mein Bestechungsgeld in der Busfahrergewerkschaft hier rumgesprochen hat, aber super wie die Busfahrer mir hier helfen, ich weiß nicht ob ich sonst rechtzeitig jeden Bus gefunden hätte.
Gegen 17:30 komme ich dann kurz hinter den Plitvicer Seen direkt vor einem Campingplatz an. Bereits beim Aussteigen aus dem Bus, wird mir klar bei den Temperaturen hier werde ich mit Camping nicht viel Spaß haben. Nachts gehen hier die Temperaturen in den Bergen bereits in die Frostgrade runter.
Also frage ich an der Rezeption nach einem Zimmmer und kriege zum Glück auch gleich eins, nicht ganz billig, aber nach den sommerlichen Temperaturen eben noch an der Adria im Süden, will ich mir hier nicht gleich Frostbeulen holen.
Donnerstag, 06.10.2016
Heute früh gehts mit dem Bus zum Nationalpark Plitvicer Seen, das sind nur 7km von hier bis dorthin, ich bin im Moment aber ausgesprochen radfaul.
Auszug einer Unterhaltung heute früh:
deutsche Touristin zum Busfahrer: Do you speak english?
Busfahrer: Yes
deutsche Touristin: Wir wollen nach Plitvice.
Busfahrer: Steigen Sie ein.
Nicht schlecht, wenn man englisch kann oder? :)
Zum Nationalpark kann man nicht viel sagen, einer der Orte die einen sprachlos zurücklassen.
Smaragdgrüne Seen, Wasserfälle ohne Ende, überall sprudelndes Wasser ...
Ich lass einfach ein paar Bilder sprechen, wenig genug.
Wie schnell der Tag hier verging, kann man sich vorstellen.






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